Gnadenganz und Nichts-ist-ganz

  1. Mai 2017. Miszelle

 

Wie der Tag die Augen öffnet, schließt die Nacht ihre Gedanken.

Schau mich nicht an.

Transite im Nebel.

Kurze Sätze, kleine Verabredungen, eilige Blicke auf die Uhr,

Leben Zug um Zug und in ganzen Zügen,

Käse, Himbeermarmelade, ungelesene Zeitungen.

Vergessliches und leere Räume für verlustige Dinge.

Gnade ist der Grund der Gnade. Ganz.

Inselerfahrungen, schlafende Stadt.

Macht der Vergangenheit und Kapital der Gegenwart.

In des Domes Kapitellen nisten die Vögel.

Schweren Türen bewahren die Schwelle des Heiligen.

Es ist warm und voller zarter Klänge.

Und Worte. Wiederholter und wiedergeholter Worte.

Souverän. Nah. Am Großen Ort. Gefunden.

Und die Gnade hat goldene Lettern und hinkt, wenn die Sonne aufgeht.

Nimm wahr und sprich und applaudiere nicht zu früh.

Verzichten und UnSchärfen. Nichts ist ganz.

Mehr wegschauen, um entscheiden zu können.

Solches braucht die Wahrheit.

Und jedes Wort kann anders sein.

Goldene Gnadenlettern in Deinem Rücken, seit Jahrhunderten.

Lehn Dich an.

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